Einsätze

Hier finden Sie einige Einsätze unserer Feuerwehr mit einem Kurzbericht und Foto. Durch „Klicken“ auf das Foto erhalten Sie eine vergrößerte Ansicht davon.

 

 

07.05.2007 - 14:00 Uhr - Verkehrsunfall

Schauplatz eines tragischen Verkehrsunfalls war die Brennerstaatsstraße in Kollmann. Ein ältrer Mann kam mit seinem Toyota Corolla aus ungeklärter Ursache ins Schleudern, kippte auf die Seite und krachte in eine Bushaltestelle. Dort saßen zu diesem Zeitpunkt zwei Oberschüler und warteten auf den Bus für die Heimfahrt. Beim Aufprall wurden beide Jugendlichen vom Auto voll erfasst und durch die Rückwand über die Böschung geschleudert. Die Konstruktion des Buswartehäuschens brach zusammen und einer der Jugendlichen wurde von den umstürzenden Holz- und Betonteilen lebensgefährlich getroffen. Über die Landesnotrufzentrale wurden die Feuerwehren von Waidbruck und Barbian, zwei Rettungsfahrzeuge und beide Rettungshubschrauber zum Unfallort geschickt. Während die Feuerwehren den eingeklemmten Fahrzeuglenker befreiten, wurden die beiden Jugendlichen von den Notärzten erstversorgt. Anschließend wurden alle Verletzten in die Krankenhäuser von Bozen bzw. Brixen gebracht. Einer der Jugendlichen verstarb kurze Zeit später aufgrund seiner schweren inneren Verletzungen. Die Brennerstaatsstraße blieb während der Rettungs- und Bergungsarbeiten über eine Stunde lang für den Verkehr gesperrt. Die Carabinieri haben die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

 

 

03.12.2006 - 05:40 Uhr - Verkehrsunfall

Ein mit zwei Jugendlichen besetzter PKW war auf der Brennerstraße bei Waidbruck ins Schleudern geraten und in eine Baustelle gerast; dort prallte der PKW gegen einen Betonpfeiler und kippe auf die Seite. Innerhalb kurzer Zeit trafen die Feuerwehren von Waidbruck und Barbian, der Rettungsdienst mit zwei Notärzten und die Carabinieri am Unfallort ein. Ihnen allen bot sich ein Bild der Verwüstung. Im Fahrzeugwrack waren zwei Personen eingeklemmt und das Baugerüst drohte einzustürzen. Deshalb mussten die Feuerwehren zuerst das beschädigte Baugerüst absichern, um dann die beiden Verletzten mittels hydraulischen Bergegeräten aus dem Fahrzeug befreien zu können. Schon während der schwierigen Bergungsarbeiten wurden die beiden Jugendlichen von den Notärzten erstversorgt und anschließend in das Krankenhaus nach Brixen gebracht.

 

 

03.06.2006 - 16:25 Uhr - Motorradunfall

Auf der Brennerstraße südlich von Kollmann prallten zwei Motorräder bei einem Überholmanöver frontal zusammen. Dabei wurden drei Personen zum Teil schwer verletzt. Von der Landesnotrufzentrale wurden der Rettungshubschrauber Pelikan 2, ein Rettungswagen und die Feuerwehr Waidbruck zur Unfallstelle geschickt. Die Verletzten wurden an der Unfallstelle erstversorgt und anschließend in die Krankenhäuser von Bozen und Brixen gebracht. Für die Dauer des Einsatzes war die Brennerstraße nur erschwert passierbar.

 

 

14.03.2006 - 19:15 Uhr – PKW-Brand

Bei einem PKW vom Typ Mercedes A-Klasse stieg während der Fahrt, auf der Nordspur der Brennerautobahn bei Waidbruck, plötzlich Rauch aus dem Motorraum auf. Dem Fahrer gelang es noch den PKW auf dem Notstreifen abzustellen und das Fahrzeug zu verlassen. Beim Eintreffen der Feuerwehren von Waidbruck und Klausen stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Während der Löscharbeiten kam es kurzzeitig auch zu Verkehrsbehinderungen.

 

 

20.02.2006 - 20:30 Uhr - LKW-Unfall

Großen Blechschaden aber glücklicherweise keine Verletzten forderte ein Aufsehen erregender LKW-Unfall auf der Brennerautobahn bei Waidbruck. Ein Sattelzug, der drei LKW geladen hatte streifte im Gegenverkehrsbereich einer Baustelle die Mittelleitschiene, kippte um und „verlor“ dabei einen seiner drei geladenen LKW. Auch der Treibstofftank des Sattelzuges wurde beschädigt und Dieseltreibstoff floss auf die Fahrbahn. Die herbeigerufenen Feuerwehren von Waidbruck und Klausen, sowie die Berufsfeuerwehr Bozen hatten alle Hände voll zu tun. Mit Bindemitteln musste der auslaufende Treibstoff gebunden werden, bevor eine Spezialfirma mit der Bergung der LKW’s begann. Während des Einsatzes kam es auch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn. Die Autobahnpolizei nahm die Unfallerhebungen auf.

 

 

13.02.2006 - 02:50 Uhr - LKW-Brand

Wegen eines technischen Defekts geriet ein mit verschiedenen Reinigungsmitteln beladener Sattelanhänger, während der Fahrt auf der Brennerautobahn südlich von Waidbruck, in Brand. Dem Fahrer gelang es noch das Fahrzeug auf dem Pannenstreifen anzuhalten und die Zugmaschine vom Anhänger abzukoppeln. Erste Löschversuche mit den eigenen Pulverlöschern blieben erfolglos; erst durch den Einsatz der Feuerwehren von Waidbruck und Klausen sowie der Berufsfeuerwehr Bozen konnte der Brand gelöscht werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Autobahn während der Löscharbeiten in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

 

 

28.01.2006 - 20:10 Uhr - Verkehrsunfall

Schauplatz eines folgenschweren Verkehrsunfalls war die Brennerstraße bei Atzwang. Ein von Süden kommender VW Golf prallte frontal gegen einen entgegenkommenden Ford Fiesta. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Lenker des VW Golf in seinem Fahrzeugwrack eingeklemmt, während die Lenkerin des anderen PKW aus dem Fahrzeug auf die Straße geschleudert wurde. Durch die Landesnotrufzentrale wurden die Feuerwehren von Atzwang und Waidbruck sowie der Rettungsdienst mit Notarzt alarmiert.

 

 

23.12.2005 - 21:15 Uhr – Brand Wohnhaus

In der Nacht zum Heiligen Abend brach im Wohnhaus des Schmuckhofes in Lajen/Ried ein Feuer aus. Der Pächter arbeitete gerade im Stall und hatte das Feuer erst spät bemerkt. Beim Eintreffen der Feuerwehren von Waidbruck, Albions und Lajen/Dorf stand das Wohnhaus bereits völlig in Flammen. Das Feuer hatte auch schon auf das Dach des alten Gebäudes übergegriffen. In einem stundenlangen Einsatz unter schweren Atemschutz gelang des den Wehrmännern den angrenzenden Stadel vor dem Feuer zu schützen. Auch die Tiere konnten noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Die Löscharbeiten wurden durch die enge und teilweise vereiste Hofzufahrt erheblich erschwert. Zur Löschwasserversorgung mussten lange Schlauchleitungen verlegt werden.

 

 

21.09.2005 - 06:45 Uhr - Silobrand

Der Aufmerksamkeit einiger Mitarbeiter ist es zu Verdanken, dass es in der Tischlerei Erlacher in Waidbruck nicht zu einem Großbrand kam. Gegen 06:30 Uhr, als die ersten Arbeiter eintrafen und die Maschinen in Gang setzten, drang starker Rauch über die Abzugrohre in die Arbeitsräume. Über die Landesnotrufzentrale wurde die Feuerwehr von Waidbruck alarmiert. Schon kurze Zeit später trafen die Wehrmänner mit einem Tanklöschfahrzeug am Einsatzort ein und stellten fest, dass es im Spänesilo zu einem Schwelbrand gekommen ist. Sofort wurden die notwendigen Maßnahmen getroffen und alles für das Ausräumen des Silos vorbereitet. Inzwischen wurde auch eine Wärmebildkamera vom Bezirksfeuerwehrverband Bozen angefordert. Mit dieser gelang es den genauen Brandherd zu lokalisieren. Dabei wurden stellenweise Temperaturen über 250 Grad gemessen. In mühevoller Arbeit und unter schwerem Atemschutz haben Feuerwehrmänner den Silo so weit ausgeräumt, um zum eigentlichen Brandherd zu gelangen. Nach Ablöschen der letzten Glutnester konnte der Einsatz gegen 10:00 Uhr abgebrochen werden. Am Nachmittag wurden noch mehrmals Kontrollen mit der Wärmebildkamera durchgeführt. Es bestand aber keine weitere Gefahr mehr.

 

 

06.04.2005 - 17:15 Uhr – Verkehrsunfall mit LKW

Erneut war die Brennerstraße bei Waidbruck Schauplatz eines schweren Verkehrsunfalls. Ein mit drei Arbeitern besetzter Lieferwagen geriet in Schleudern und prallte mit der Beifahrerseite gegen einen entgegenkommenden LKW. Beim Aufprall wurde der Beifahrer im Lieferwagen schwerstverletzt und im Fahrzeug eingeklemmt. Auch die beiden anderen Insassen wurden erheblich verletzt; der Lenker des LKW erlitt einen Schock. Nachfolgende Autofahrer verständigten die Landesnotrufzentrale, welche aufgrund der geschilderten Unfalldynamik die Feuerwehren von Waidbruck und Villanders, den Rettungshubschrauber Pelikan 2, einen Rettungswagen des Weißen Kreuz und die Carabinieri zum Unfallort schickte. Mit Hilfe von hydraulischen Bergegeräten wurde der eingeklemmte Beifahrer befreit und dem Notarzt übergeben. Nach einer Erstversorgung wurden alle Verletzten in das Krankenhaus von Brixen gebracht. Die Brennerstraße blieb für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten für etwa zwei Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Carabinieri haben Ermittlungen zur Klärung des Unfalles aufgenommen.

 

 

21.11.2004 – 00:05 Uhr – Verkehrsunfall

Fünf Verletzte und drei völlig zerstörte Fahrzeuge sind die Bilanz eines weiteren schweren Verkehrsunfalls, welcher sich auf der Brennerstraße nördlich von Atzwang ereignete. Der Lenker eines Audi A4 verlor die Herrschaft über sein Fahrzeug und prallte frontal gegen zwei entgegenkommende PKW. Im ersten, einem Opel Corsa, saßen zwei Frauen, eine davon wurde schwer verletzt und blieb im Fahrzeug eingeklemmt. Ihre Beifahrerin sowie der Lenker des Audi A4 und die beiden Insassen des zweiten PKW's, eines Opel Astra, wurden zum Teil mittelschwer verletzt.  Die Landesnotrufzentrale schickte zwei Notärzte, zwei Rettungswagen sowie die Feuerwehren von Atzwang und Waidbruck zum Unfallort. Während Feuerwehrmänner mit Hilfe von hydraulischen Bergegeräten die eingeklemmte Person befreiten, wurden die Verletzten von den beiden Notärzten erstversorgt und anschließend in die Krankenhäuser von Bozen bzw. Brixen gebracht. Die Straße blieb für die Dauer des Einsatzes, etwa zwei Stunden lang gesperrt. Carabinieri und Straßenpolizei führten die Unfallerhebungen durch.

 

 

04.09.2004 – 09:40 Uhr – Verkehrsunfall

Folgenschwer war der Verkehrsunfall, welcher sich auf der Brennerstraße zwischen Kollmann und Atzwang ereignete. Ein junger Motorradfahrer war mit seiner Kawasaki Richtung Süden unterwegs, als er auf der Höhe des Gasthofes Törggele frontal gegen einen PKW, der aus einem Parkplatz bog, prallte. Dabei wurde der Motorradfahrer von seiner Maschine geschleudert und blieb schwer verletzt auf der Straße liegen. Die Insassen des PKW's, ein älteres Ehepaar, wurden mittel schwer verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt wurden der Motorradfahrer mit dem Rettungshubschrauber des Aiut Alpin und die beiden anderen Verletzten mit einem Rettungswagen des Weißen Kreuz abtransportiert. Die Feuerwehren von Waidbruck und Atzwang kümmerten sich um die Sicherungs- und Aufräumarbeiten an der Unfallstelle. Nach den Unfallerhebungen durch Polizei und Carabinieri konnte die Straße wieder für den Verkehr frei gegeben werden.

 

 

27.06.2004 – 10:15 Uhr – LKW-Unfall

Ein mit Fleisch beladener Kühltransporter war in Richtung Bozen unterwegs als er südlich von Atzwang in einer Kurve die rechte Straßenmauer streifte, über die Leitplanke kippte und Feuer fing. Der Fahrer konnte sich selbst aus der Kabine befreien und blieb unverletzt. Die sofort alarmierten Feuerwehren von Atzwang, Waidbruck und die Berufsfeuerwehr Bozen konnten trotz eines massiven Löschangriffes den LKW nicht mehr retten; er brannte völlig aus. Aufgrund der enormen Rauchentwicklung musste auch der Verkehr auf der darüber vorbeiführenden Brennerautobahn angehalten werden. Bis zum späten Nachmittag waren die Feuerwehren mit Bergungs- und Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Brennerstraße blieb mehrere Stunden lang in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

 

 

13.05.2004 – 00:15 Uhr – Verkehrsunfall

Wieder einmal war die Brennerstraße bei Waidbruck Schauplatz eines tödlichen Verkehrsunfalls. Eine 24-jährige Kellnerin war von ihrer Arbeit auf dem Heimweg, als es nördlich von Waidbruck zum folgenschweren Unfall kam. Aus noch nicht geklärter Ursache prallte sie mit ihrem Kleinwagen frontal gegen einen entgegen kommenden Sattelschlepper. Durch die Wucht des Aufpralls blieb die Frau im völlig zerstörten Autowrack eingeklemmt. Während Feuerwehrmänner mit Hilfe von hydraulischen Bergegeräten einen Zugang zur eingeklemmten Fahrzeuglenkerin schafften, begannen Sanitäter und Notarzt bereits mit den Wiederbelebungsversuchen. Trotz aller Bemühungen konnte das Leben der jungen Frau jedoch nicht mehr gerettet werden; sie verstarb noch an der Unfallstelle. Die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache wurden von den Carabinieri durchgeführt. Auch die Notfallseelsorge stand im Einsatz.

 

 

09.02.2004 – 18:00 Uhr – LKW-Unfall

Ein Aufsehen erregender Unfall ereignete sich auf der Brennerstraße südlich von Kollmann. Ein Heizöltransporter mit einem Fassungsvermögen von 10.000 Liter streifte eine Straßenmauer und kippte daraufhin um. Der Fahrer wurde dabei aus der Kabine geschleudert und blieb schwer verletzt auf der Straße liegen. Sofort wurden die Feuerwehren von Waidbruck und Atzwang sowie der Rettungsdienst an den Unfallort geschickt. Glücklicherweise war der Heizöltransporter auf der Rückfahrt nach Bozen und hatte deshalb kein Heizöl mehr geladen. Während die Feuerwehren den LKW und die Unfallstelle sicherten, wurde der verletzte Fahrzeuglenker vom Rettungsdienst und dem Notarzt versorgt. Für die anschließende Bergung des LKW wurde ein Kranwagen der Berufsfeuerwehr Bozen angefordert. Die Straße blieb aufgrund des Unfalles etwa drei Stunden lang gesperrt.

 

 

25.01.2004 – 15:00 Uhr – Verkehrsunfall

Unglaublich großes Pech hatte ein Autolenker, der mit seiner Familie auf der Brennerstraße nördlich von Atzwang unterwegs war. Von einem ungesicherten Hang löste sich ein Felsbrocken und viel auf das vorbeifahrende Auto. Der Stein durchschlug die Frontscheibe und hat den Fahrer des Wagens voll getroffen. Dieser war auf der Stelle tot. Der fahrerlose Opel Astra schlitterte noch etwa 200 Meter an der Leitplanke entlang, bis er stehen blieb. Eine 5jährige Tochter wurde durch die Wucht des Aufpralls im hinteren Teil des Autos eingeklemmt. Vater und Kind mussten von den Feuerwehren Waidbruck und Atzwang mit Hilfe von hydraulischen Bergegeräten befreit werden. Die Mutter und der 8jährige Sohn konnten sich selbst befreien. Alle drei Überlebenden standen unter einem schweren Schock und wurden vom Rettungshubschrauber in das Krankenhaus gebracht. Die Straße blieb aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt.

 

 

10.01.2004 – 04:00 Uhr – Verkehrsunfall mit PKW-Brand

Ein tragischer Verkehrsunfall ereignete sich auf der Brennerstraße nördlich von Blumau. Ein Fiat Tipo geriet auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern und stürzte rückwärts über eine 3 Meter hohe Mauer in einen Garten. Dort blieb er an einer Betonsäule senkrecht stehen und fing sofort Feuer. Der Fahrzeuglenker konnte sich nicht mehr rechtzeitig aus dem Wagen befreien. Beim Eintreffen der Feuerwehren von Atzwang und Waidbruck, sowie der Berufsfeuerwehr Bozen und des Notarztes kam bereits jede Hilfe zu spät. Der Fahrzeuglenker verbrannte hilflos im Wagen.

 

 

12.11.2003 – 16:20 Uhr – Gebäudebrand

Durch einen defekten Ofen brach im Wohnhaus der Freidankmühle, einem landwirtschaftlichen Anwesen oberhalb der Autobahnraststätte bei Waidbruck, ein Brand aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Flammen bereits auf den Dachstuhl übergegriffen. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Etwa 30 Wehrmänner der Feuerwehren von Waidbruck, St. Oswald und Barbian kämpften mehrere Stunden lang gegen das Feuer. Trotz eines gezielten Innenangriffes unter schwerem Atemschutz konnte nicht verhindert werden, dass die gesamte Wohnungseinrichtung und der Dachboden durch das Feuer zerstört wurden.

 

 

09.11.2003 – 18:00 Uhr – Verkehrsunfall

Ein Toter und ein Schwerverletzter sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Landesstraße von Waidbruck nach Kastelruth. Ein Fiat Punto kam auf der nassen Fahrbahn ins Schleudern, fuhr über eine Böschung auf und überschlug sich mehrmals. Beide Insassen blieben im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr Waidbruck mit hydraulischen Bergegeräten befreit werden. Der Fahrzeuglenker verstarb noch an der Unfallstelle, der schwer verletzte Beifahrer wurde vom Notarzt erstversorgt und anschließend in das Krankenhaus gebracht. Die Straße blieb für etwa zwei Stunden gesperrt.

 

 

08.11.2003 – 23:40 Uhr – Wohnungsbrand

Ein überhitzter Kamin war vermutlich die Ursache für einen Wohnungsbrand in Steg bei Atzwang. Als der Besitzer nach Hause kam, drangen ihm Rauchschwaden aus der Wohnung entgegen. Die sofort alarmierten Feuerwehren von Atzwang und Waidbruck konnten durch einen Innenangriff unter schwerem Atemschutz ein Ausbreiten des Feuers verhindern. Auch zwei Hochleistungslüfter wurden eingesetzt. Trotz des raschen Einsatzes entstand an der Wohnungseinrichtung und an der Decke erheblicher Sachschaden, verletzt wurde niemand.

 

 

28.09.2003 – 05:15 Uhr – Technische Hilfeleistung

Rund drei Stunden lang saßen die Fahrgäste eines Personenzuges im 13 Km langen Eisenbahntunnel "Schlern" bei Waidbruck fest. Aufgrund eines italienweiten Stromausfalles konnte ein Schnellzug aus Rom nicht mehr weiterfahren und blieb in der finsteren Röhre stehen. Die Feuerwehren von Waidbruck, St. Oswald, Kastelruth und die Berufsfeuerwehr Bozen sowie Sanitäter und Ärzte des Weissen und Roten Kreuzes waren vor Ort und betreuten die Passagiere. Glücklicherweise brach keine Panik aus und es wurde auch niemand verletzt. Nach mehrstündigem Warten wurde eine Diesellok eingefahren, welche den Personenzug aus dem Tunnel zog.

 

 

28.05.2003 – 00:30 Uhr – LKW-Brand

Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall kam es auf der Nordspur der Brennerautobahn bei Waidbruck. Ein Lebensmittel-Tanklastzug fuhr auf einen stehenden Sattelzug auf. Durch die Wucht des Aufpralls brach Feuer aus, welches sofort auf beide Fahrzeuge übergriff. Viel Arbeit gab es für die Feuerwehren von Waidbruck, Klausen und die Berufsfeuerwehr Bozen. Mit Wasser und Schaum aus sechs Tanklöschfahrzeugen wurde das Feuer bekämpft. Zur Wasserversorgung musste eine 300 m lange Zubringerleitung vom darunter liegenden Stausee bis auf die Autobahn gelegt werden. Einer der Lkw-Lenker erlitt mittelschwere Verbrennungen und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Die Brennerautobahn blieb für die Dauer des Einsatzes in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

 

 

02.04.2003 – 11:30 Uhr – Verkehrsunfall mit Pkw-Brand

Ein Aufsehen erregenden Verkehrsunfall ereignete sich auf der Brennerstraße südlich von Kollmann. Der Lenker eines Mercedes CLK verlor auf regennasser Fahrbahn die Herrschaft über sein Fahrzeug,  prallte gegen die Felswand und dann frontal gegen einen entgegenkommenden Opel Astra. Dabei blieb der Lenker des Mercedes im Fahrzeug eingeklemmt und der Opel Astra fing im Motorraum Feuer. Nachfolgende Autofahrer verständigten die Landesnotrufzentrale welche sofort einen Rettungswagen, den Rettungshubschrauber Pelikan 2 und die Feuerwehr Waidbruck zum Unfallort schickte. Den eintreffenden Rettungsmannschaften bot sich jede Menge Arbeit. Während Feuerwehrmänner den Pkw-Brand löschten, wurde der eingeklemmte Fahrer des anderen Pkw vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend mit Hilfe von hydraulischen Bergegeräten aus dem Wrack befreit. Beide Fahrzeuglenker wurden mittelschwer verletzt. Die Straße blieb während des Einsatzes für etwa eine Stunde gesperrt.

 

 

11.01.2003 – 13:45 Uhr – LKW-Brand

Ein mit Farben und Lacke beladener Sattelzug war auf der Brennerautobahn in Richtung Süden unterwegs. Auf der Höhe von Waidbruck geriet das Fahrzeug, vermutlich aufgrund eines Bremsendefektes in Brand. Die Flammen breiteten sich in sekundenschnelle aus, so dass beim Eintreffen der Feuerwehren von Waidbruck, Klausen und der Berufsfeuerwehr Bozen der gesamte Anhänger bereits in Vollbrand stand. Durch die große Hitze explodierten immer wieder einige Lackbehälter. Trotz eines massiven Löschangriffes mit Wasser und Schaum brannte der Anhänger völlig aus; die Zugmaschine konnte gerettet werden. Zur Wasserversorgung wurde vom darunter liegenden Stausee eine Zubringerleitung bis zum Brandobjekt gelegt. Die Brennerautobahn blieb während des Einsatzes in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

 

 

23.09. 2002 – 11:15 Uhr – LKW-Unfall

Zu einem spektakulären LKW-Unfall kam es auf der Nordspur der Brennerautobahn bei Waidbruck. Der Fahrer eines Kühltransporters hielt mit seinen LKW aufgrund eines technischen Defekts auf der Notspur an. Ein nachfolgender Lkw bemerkte das zu spät und fuhr auf den abgestellten Lkw auf. Beim Aufprall stellte sich der Anhänger quer, wodurch auch ein Geländewagen in den Unfall mit verwickelt wurde. Am Unfallort trafen die Feuerwehren von Waidbruck und Klausen, ein Rettungshubschrauber, ein Notarztwagen und die Berufsfeuerwehr von Bozen ein. Der Lenker des nachfolgenden Lkw blieb in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und wurde von der Feuerwehr geborgen. Alle Verletzten wurden vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in die Krankenhäuser von Bozen und Brixen transportiert.

 

 

17.09. 2002 – 22:15 Uhr – Verkehrsunfall

Großes Glück hatte der Fahrer eines Pkw, als er auf der Landesstraße von Waidbruck nach Kastelruth mit seinem Peugeot 206 gegen einen Lkw prallte. Der Lkw transportierte Aushubmaterial für den Bau der neuen Umfahrungsstraße von Waidbruck und überquerte gerade die Fahrbahn, als der Pkw seitlich unter das Schwerfahrzeug fuhr. Der Lenker des Pkw blieb in seinem Fahrzeug eingeklemmt und wurde von den Feuerwehren Waidbruck und Atzwang mit Hilfe von hydraulischen Bergegeräten befreit. Er war glücklicherweise nur leichtverletzt und wurde vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in das Krankenhaus gebracht. Für die Bergung des Pkw musste der Lkw zuerst mittels Hebekissen angehoben werden.

 

 

31.08. 2002 – 14:15 Uhr – Motorradunfall

Zwei Jugendliche waren mit ihren Motorrädern auf der Brennerstraße Richtung Süden unterwegs. Kurz nach Kollmann setzte einer von ihnen zum Überholen an und verlor dabei die Herrschaft über seine Ducati 1000. Er kam zu Sturz, rutschte etwa 80 Meter über die Fahrbahn auf die gegenüberliegende Seite und wurde dort unter der Leitplanke eingeklemmt. Die Lenker der entgegenkommenden Fahrzeuge konnten noch rechtzeitig ausweichen und verständigten die Landesnotrufzentrale. Diese schickte einen Notarztwagen, den Rettungshubschrauber Pelikan 1 und die Feuerwehr Waidbruck zum Unfallort. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche konnte das Leben des jungen Mannes nicht mehr gerettet werden. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Brennerstraße blieb über eine Stunde in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, was aufgrund des starken Reiseverkehrs zu erheblichen Behinderungen führte.

 

 

10.08. 2002 – 02:00 Uhr – Verkehrsunfall

Es regnete leicht, als ein mit fünf Jugendlichen besetzter Renault Clio auf der Straße von Kastelruth Richtung Waidbruck unterwegs war. Sie hatten gerade den ersten Tunnel hinter sich, als der Fahrer in einer Rechtskurve die Herrschaft über den Pkw verlor. Der vollbesetzte Wagen geriet ins Schleudern und schlitterte seitlich gegen einen entgegenkommenden Seat Alhambra. Der Aufprall war so heftig, dass die schwer verletzten Jugendlichen in ihrem Fahrzeug eingeklemmt blieben. Sie wurden von den Feuerwehren Kastelruth, Seis und Waidbruck mit hydraulischen Bergegeräten befreit und von den anwesenden Notärzten und Sanitätern versorgt. Am schwersten wurde der junge Fahrer des Renault Clio verletzt, er verstarb wenig später an den Folgen des Unfalls. Der Fahrer des entgegenkommenden Pkw kam mit leichteren Verletzungen davon.

 

 

05.07. 2002 – 12:45 Uhr – Verkehrsunfall

 

Ein Aufsehen erregender Verkehrsunfall ereignete sich auf der Grödnerstraße bei Waidbruck. Ein mit Straßenmarkierungs-farben beladener Kleinlaster geriet durch ein Bremsversagen ins Schleudern, schlitterte etwa 20 Meter an der Leitplanke entlang und kippte dann um. Ein Großteil der transportierten Farbkübel ging dabei zu Bruch und deren Inhalt ergoss sich auf die Fahrbahn. Während die beiden verletzten Fahrzeuginsassen vom Rettungsdienst versorgt wurden, hatten die Feuerwehren von Waidbruck und Atzwang alle Hände voll zu tun, damit die austretende Farbe nicht in das nahe liegende Bachbett gelangte. Für die Dauer des Einsatzes war die Grödnerstraße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Erst nach etwa 2 Stunden konnte die Straße wieder einspurig geöffnet werden.

 

 

09.06.2002 – 10:00 Uhr – Tierrettung

 

Zu einem nicht alltäglichen Einsatz wurde die Feuerwehr Waidbruck am Herz-Jesu-Sonntag gerufen. Ein Bauer bemerkte eine junge Ziege aus seinem Stall, weit unter seinem Hof, in einer steilen Felswand. Ein Versuch, das Tier selbst zu retten, scheiterte am äußerst unwegsamen Gelände und an den anhaltenden Regenfällen. Dieser Situation bewusst, bat er die Feuerwehr um Hilfe. Während einige Wehrmänner von unter zum Tier aufstiegen, seilten sich zwei, in Höhenrettung ausgebildete Wehrmänner, etwa 30 Meter tief bis zur Ziege ab. Gemeinsam gelang es ihnen das völlig erschöpfte Tier zu retten und dem Bauer zu übergeben. Dieser kehrte sichtlich erfreut samt Ziege wieder auf seinen Hof zurück.

 

 

01.06.2002 – 20:00 Uhr – Verkehrsunfall

 

Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der Brennerstraße südlich von Atzwang. Ein mit vier Jugendlichen besetzter PKW kam ins Schleudern, erfasste zwei entgegenkommende Fahrzeuge, kippte um und rutschte gegen eine Felswand. Die tragische Bilanz: drei Schwerverletzte, zwei Leichtverletzte und ein Toter. Ein Großaufgebot an Rettungskräften sowie die Feuerwehren von Atzwang, Waidbruck, Kardaun und die Berufsfeuerwehr Bozen eilten zur Unfallstelle. Zwei Fahrzeuginsassen mussten mit hydraulischen Bergegeräten aus dem Autowrack befreit werden. Drei Notärzte versorgten die Verletzten. Für einen Jugendlichen kam jede Hilfe zu spät; er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Brennerstraße blieb für mehrere Stunden gesperrt.

 

 

 

20.05.2002 – 08:00 Uhr – Verkehrsunfall

 

Auf der Landesstraße von Barbian nach Saubach kam ein mit drei Jugendlichen besetzter PKW auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und prallte frontal gegen eine Straßenmauer. Alle drei Fahrzeuginsassen wurden dabei erheblich verletzt. Sie wurden von den Feuerwehren Barbian und Waidbruck geborgen und dann vom Rettungsdienst und dem Notarzt des Rettungshubschraubers Pelikan 2 erstversorgt. Die Straße blieb für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.


 

 

01.01.2002 – 01:15 Uhr – Silobrand in Tischlerei

 

In der Silvesternacht kam es in einer Tischlerei in Barbian zu einem gefährlichen Silobrand. Der Schwelbrand im Inneren des Spänesilos erforderte den Einsatz der Feuerwehren von Barbian, Waidbruck und Lengstein. Um an den eigentlichen Brandherd heranzukommen musste in mühevoller Arbeit der gesamte Inhalt des Spänesilos ausgeräumt werden. Zum Einsatz kam auch eine Wärmebildkamera der Berufsfeuerwehr Bozen.

 

 

 

06.12.2001 – 07:15 Uhr – LKW-Unfall

 

Auf der Brennerstraße südlich von Atzwang kam ein Sattelzug ins Schleudern, geriet über die Fahrbahn hinaus und drohte in den darunter vorbeifließenden Eisack zu stürzen. Die Feuerwehren von Atzwang, Waidbruck und Kardaun sicherten das Fahrzeug und fingen auslaufenden Dieseltreibstoff auf. Mit einem Kran der Berufsfeuerwehr Bozen wurde der beschädigte LKW wieder auf die Straße gezogen. Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt.

 

 

 

22.07.2001 – 13:45 Uhr – Felssturz

 

Auf die Landesstraße von Waidbruck nach Kastelruth ging ein gewaltiger Felssturz nieder. Etwa 1.000 m³ Material stürzte auf die Straße, wo zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise kein Auto unterwegs war. Große Gefahr bestand auch für die darunter vorbeiführende Brennerautobahn. Am Einsatzort trafen auch ein Geologe und ein Vertreter des Amtes für Zivilschutz ein. Die Landesstraße blieb für längere Zeit gesperrt, um die notwendigen Sicherungsarbeiten durchführen zu können.

 

 

 

24.06.2001 – 16:00 Uhr – Busunglück

 

Auf der Grödnerstraße von Pontives Richtung Waidbruck ereignete sich ein schweres Busunglück. Aufgrund überhitzter Bremsen kam ein vollbesetzter Reisebus auf seiner Heimfahrt von der Straße ab und kippte um. Die Bilanz: 1 Toter und 50 Verletzte. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Behörden stand bis spät in die Nacht hinein im Einsatz. Der Reisebus wurde zur Klärung der genauen Unfallursache von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.

 

 

 

14.01.2001 – 00:30 Uhr – Stadelbrand

 

Der Stadel des Moarlhofes in Tagusens brannte bis auf die Grundmauern nieder. Das Feuer hatte auch auf das Wohnhaus und den angrenzenden Wald übergegriffen. Im Einsatz standen etwa 50 Feuerwehrmänner aus Tagusens, Kastelruth und Waidbruck. Das Löschwasser musste teilweise mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr zum Brandobjekt gebracht werden. Der Stadel des Moarlhofes wurde bereits einmal im Jahre 1987 durch ein Schadenfeuer zerstört.

 

 

 

01.05.2000 – 06:00 Uhr – Brand Elektrokabine

 

Die Elektrokabine beim Nordportal des Eisenbahntunnels Blumau-Waidbruck wurde durch einen Brand zerstört. Das Feuer war vermutlich von einem überhitzten Transformator ausgegangen und hatte die gesamte Elektrozentrale erfasst. Dichter Rauch und die große Hitze erschwerten die Löscharbeiten. Es wurde auch ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Die Beleuchtung im Eisenbahntunnel musste nach dem Brand für längere Zeit mit einem Notstromgenerator aufrechterhalten werden.

 

 

14.04.2000 – 08:45 Uhr – Zugunglück

 

Vermutlich wegen eines Achsbruches entgleiste auf der Brennerbahnlinie nördlich von Waidbruck ein mit Baumstämmen beladener Güterzug. Mehrere Waggons sprangen aus den Geleisen und stürzten in den darunter vorbeifließenden Eisack. Innerhalb kürzester Zeit traf ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettung am Unfallort ein. Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden. Die Aufräumarbeiten erstreckten sich über mehrere Tage. Die Brennerbahnlinie war in diesem Abschnitt nur mehr eingleisig passierbar.

 

 

19.02.2000 – 21:45 Uhr – PKW-Brand

 

Ein PKW geriet ins Schleudern und prallte gegen die Bogenbrücke in Waidbruck. Aus dem Motorraum stiegen sofort Flammen empor, welche auf das gesamte Fahrzeug übergriffen. Trotz sofortiger Löschversuche anderer Autofahrer konnte der PKW nicht gerettet werden. Beim Eintreffen der Feuerwehr Waidbruck war der Innenraum des Fahrzeuges bereits völlig ausgebrannt. Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt.

 

 

 

10.11.1999 – 17:00 Uhr – Verkehrsunfall

 

Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich auf der Brennerstraße bei Kollmann. Der Fahrer eines PKW geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal gegen einen entgegenkommenden Lieferwagen. Beide Fahrzeuglenker mussten von der Feuerwehr Waidbruck mit hydraulischen Bergegeräten aus den Fahrzeugen befreit werden. Während sich der Lenker des Lieferwagens nur leicht verletzte, verstarb der 22jährige PKW-Lenker noch an der Unfallstelle. Tragisches Detail am Rande: der Jugendliche war aus dem eigenen Dorf und war vielen Feuerwehrmännern gut bekannt.

 

 

 

28.03.1999 – 21:15 Uhr – Brand Wohnhaus

 

Ein Schadenfeuer zerstörte das Wohnhaus des Kerschbaumer-Hofes in Lajen/Ried. Vermutlich durch einen Kurzschluss breitete sich das Feuer im Dachboden des alten Gebäudes rasch aus. Die Feuerwehren von Albions, Lajen, Waidbruck und Klausen hatten alle Hände voll zu tun um den nahe gelegenen Stall und Stadel abzuschirmen. Personen und Tiere kamen nicht zu Schaden. Die Bewohner des Hauses wurden von Verwandten und Nachbarn aufgenommen.

 

 

 

08.10.1998 – 15:30 Uhr – Verkehrsunfall

 

Auf der Brennerstraße nördlich von Waidbruck kam ein Lieferwagen auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden LKW. Der schwerverletzte Lenker des Lieferwagens blieb im Fahrzeug eingeklemmt und wurde von der Feuerwehr Waidbruck mit hydraulischen Bergegeräten befreit. Trotz sofortiger Behandlung durch den Notarzt verstarb er wenig später noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des LKW hatte sich nur leicht verletzt. Die Brennerstraße blieb für längere Zeit in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

 

 

 

30.08.1996 – 02:45 Uhr – Stadelbrand

 

Durch einen Brand wurde der Stadel des Unterkreuzerhofes in Barbian völlig zerstört. Beim Eintreffen der ersten Wehrmänner hatte der Brand bereits schon auf das angrenzende Wohnhaus übergegriffen. Mit einem gezielten Löschangriff und mit schweren Atemschutzgeräten drangen die Feuerwehren von Barbian und Waidbruck gegen die Flammen vor. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten hatten noch den ganzen darauf folgenden Tag beansprucht. Als mögliche Brandursache wurde Brandstiftung nicht ausgeschlossen.

 

 

 

06.12.1995 – 23:45 Uhr – LKW-Unfall

 

Zu einem Großeinsatz für Feuerwehr und Rettungsdienst kam es auf der Brennerstraße zwischen Waidbruck und Atzwang. Ein mit Papierrollen beladener Sattelzug geriet ins Schleudern, erfasste zwei entgegenkommende Fahrzeuge und stürzte um. Die traurige Bilanz: 5 Tote und 1 Verletzter LKW-Lenker. Nur mit Mühe konnten die Toten unter den Trümmern des umgestürzten Sattelzuges geborgen werden. Im Einsatz standen die Feuerwehren von Atzwang, Waidbruck und die Berufsfeuerwehr Bozen. Die Aufräumungsarbeiten dauerten noch den ganzen darauf folgenden Tag über.

 

 

 

06.12.1995 – 21:45 Uhr – Brand PKW

 

Ein in der Bahnhofstraße in Waidbruck geparkter PKW geriet in Brand. Das Feuer, welches im Bereich des Armaturenbrettes ausging, griff rasch auf das Innere des Fahrzeuges über. Trotz sofortigem Löscheinsatz der Feuerwehr Waidbruck brannte das Fahrzeug völlig aus.

 

 

 

30.03.1995 – 20:30 Uhr – Brand PKW

 

Während der Fahrt von Kastelruth nach Waidbruck fing ein PKW plötzlich Feuer. Dieses breitete sich vom Motorraum ausgehend schnell auch auf das gesamte Fahrzeug aus. Die Fahrzeuglenkerin konnte sich selbst rechtzeitig in Sicherheit bringen. Im Einsatz standen die Feuerwehren von Kastelruth und Waidbruck.

 

 

 

26.02.1995 – 13:00 Uhr – Suchaktion

 

Mehrere Tage lang dauerte eine Suchaktion in der Umgebung von Waidbruck. Zahlreiche Feuerwehrmännern von Waidbruck und den benachbarten Wehren sowie mehrere Rettungshunde suchten nach einem Vermissten Mann. Taucher des Feuerwehrbezirkes Bozen suchten im Stausee bei Waidbruck nach dem Vermissten. Erst nach einigen Tagen wurde der leblose Körper des Vermissten von den Fluten des Eisacks angeschwemmt. Männer der Feuerwehr Waidbruck bargen ihn dann aus dem Wasser.

 

 

 

18.02.1995 – 10:00 Uhr – Bergung Reisebus

 

In St. Peter/Lajen kam ein Reisebus beim Rückwärtsfahren auf der schneebedeckten Fahrbahn von der Straße ab und drohte umzukippen. Mit Hilfe einer Seilwinde und mit Greifzügen wurde der Bus gesichert und wieder auf die Fahrbahn gebracht. Im Einsatz standen die Feuerwehren von St. Peter/Lajen und Waidbruck. Zur Unterstützung wurde auch ein Kranwagen der Berufsfeuerwehr Bozen angefordert.

 

 

 

10.02.1995 – 03:30 Uhr – Brand Holzhütte

 

Eine Holzhütte und die darin gelagerten Möbelstücke wurden durch einen Brand völlig zerstört. Das angrenzende Wohnhaus konnte durch den gezielten Löscheinsatz der Feuerwehren von Atzwang und Waidbruck gerettet werden. Während des gesamten Einsatzes bestand stets große Gefahr wegen eines nahe gelegenen Gastankes.

 

 

 

02.11.1994 – 23:45 Uhr – Verkehrsunfall

 

Bei einem Verkehrsunfall auf der Brennerstraße nördlich von Waidbruck wurde ein PKW mit zwei Insassen von einer Leitplanke regelrecht aufgespießt. Der schwerverletzte Fahrzeuglenker wurde von der Feuerwehr mit hydraulischen Bergegeräten aus seinem Fahrzeug befreit. Für die 24jährige Beifahrerin kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie erlitt durch den Aufprall tödliche Verletzungen. Im Einsatz standen die Feuerwehren von Waidbruck und Klausen.

 

 

 

25.09.1993 – 15:45 Uhr – Ölwehreinsatz

 

Wie schon öfters hatte sich wieder einmal ein Reisebus beim Überqueren des Bahnüberganges in Waidbruck die Ölwanne beschädigt und verlor daraufhin das gesamte Motoröl auf der Fahrbahn. Diese verwandelte sich regelrecht in eine Rutschbahn und gefährdete dadurch Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer. Die Feuerwehr Waidbruck streute Ölbindemittel aus und säuberte die Fahrbahn. Der Reisebus konnte nach dem Austausch der Ölwanne seine Ausflugsfahrt fortsetzen.

 

 

 

20.11.1992 – 22:30 Uhr – LKW-Unfall

 

Auf der Brennerstraße südlich von Atzwang kam ein mit Elektrogeräten beladener LKW von der Straße ab und stürzt in einen Bachgraben. Der verletzte Fahrer blieb im Fahrerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischen Bergegeräten befreit werden. Der LKW konnte erst am darauf folgenden Tag mit Hilfe eines Kranwagens geborgen werden. Die kostbare Ladung wurde von Beamten der Finanzpolizei rund um die Uhr bewacht. Im Einsatz standen die Feuerwehren von Atzwang und Waidbruck.

 

 

 

05.08.1991 – 18:00 Uhr – Brand LKW

 

Ein mit Steinplatten beladener LKW fing auf der  Nordspur der Brennerautobahn, kurz vor einer Tunneleinfahrt, plötzlich Feuer. Das Feuer griff in sekundenschnelle auf das gesamte Fahrerhaus über, so dass trotz eines gezielten Löscheinsatzes der Feuerwehr Waidbruck und der Berufsfeuerwehr Bozen der LKW nicht mehr gerettet werden konnte. Die Nordspur der Brennerautobahn blieb während der Lösch- und Aufräumarbeiten für längere Zeit gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

 

 

 

01.08.1991 – 12:30 Uhr – Brand PKW

 

Schauplatz dieses Einsatzes war die Brennerstraße nördlich von Atzwang. Ein PKW geriet ins Schleudern, prallte gegen eine Straßenmauer, überschlug sich mehrmals und fing daraufhin Feuer. Die beiden Fahrzeuginsassen konnten sich trotz ihrer Verletzungen noch selbst aus dem Fahrzeug retten. Beim Eintreffen der Feuerwehren von Atzwang und Waidbruck hatte das Feuer bereits auf das gesamte Fahrzeug übergegriffen.

 

 

 

27.06.1991 – 19:15 Uhr – Verkehrsunfall

 

Grosses Glück im Unglück hatte der Fahrer dieses Wagens als er auf der Brennerstraße südlich von Kollmann mit seinem Fahrzeug auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern geriet. Er durchbrach die Leitplanke und stürzte etwa 20 Meter auf die darunter vorbeiführende Eisenbahnlinie, wo zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise kein Zug die Strecke passierte. Der verletzte Fahrer wurde von der Feuerwehr Waidbruck geborgen. Zur Bergung des Fahrzeuges musste ein Kranwagen der Berufsfeuerwehr Bozen angefordert werden. Während der Bergungsarbeiten blieb der Zugverkehr unterbrochen.